Aktuelles

Besuche werden weitestgehend ermöglicht

26.06.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Angehörige und Betreuer*innen,


die vergangenen Monate haben viel von Ihnen, den Bewohner*innen und uns gefordert. Sie konnten Ihre Lieben nicht mehr besuchen und die Bewohner*innen haben Sie vermisst.  


Zu Beginn der Pandemie wurde in der Einrichtung ein Krisenstab gebildet, der mittlerweile 28 mal getagt hat. Es wurden Sicherheitsvorkehrungen getroffen, an das Infektionsgeschehen angepasst und im Zuge unseres Lockerungskonzeptes die Sicherheitsvorkehrungen wieder schrittweise zurückgefahren. Schon seit einigen Wochen gibt es innerhalb der Einrichtung für die Bewohner*innen kaum mehr Einschränkungen. Sie können sich frei im Haus bewegen, genießen die Sonne im Innenhof, Essen wieder gemeinsam oder gehen zum Friseur in unserem Haus. Von Anfang an wurden die Betreuungsmaßnahmen im Haus verstärkt und der Bereich personell aufgestockt. Wöchentlich finden ein bis zweimal Innenhofkonzerte von ehrenamtlichen Musiker*innen statt, um den Bewohner*innen eine Abwechslung zu bieten. Wöchentlich waren bisher zwischen 40 und 50 Besuche möglich, hinzu kommen mittlerweile über 200 Videocalls zwischen Ihnen und den Bewohner*innen.


Und erfreulicherweise können wir auch heute noch sagen: Stand jetzt sind wir weiterhin coronafrei! Dass dies so ist, ist ein klarer Beleg für die Wirksamkeit der bisherigen Sicherheitsmaßnahmen.


Gestern wurden wir per Schreiben des Sozialministers sowie durch das Gesundheitsamt mit einem Eckpunktepapier über die nächsten Lockerungen für Pflegeeinrichtungen informiert. Die aktuelle Coronaverordnung für Pflegeeinrichtungen hat noch Gültigkeit bis 30.06.20. Ab dem 01.07.20 wird es in unserer Einrichtung zu folgenden Änderungen kommen:

A. Besuchsregelungen

  1. Die Zahl der Besucher*innen und damit der Außenkontakte bleibt weiterhin auf 2 Personen pro Tag reduziert.

  2. Der Besuch durch Personen, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren oder die die typischen Symptome einer Infektion mit Coronavirus, bspw. Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen aufweisen, ist nicht gestattet.

    Wir empfehlen Ihnen, ein freiwilliges kontaktloses Fieberscreening vor Ihrem Besuch durchzuführen und bei erhöhter Temperatur auf einen Besuch zu verzichten. Ein entsprechendes Gerät stellen wir Ihnen zur Verfügung.

  3. Vor dem Betreten der Einrichtung ist durch die Besucher*innen eine Händedesinfektion durchzuführen. Ein Desinfektionsspender steht im Windfang unseres Haupteingangs bereit. Bitte machen Sie sich nochmals über die vorhandenen Lernvideos auf unserer Homepage (www.st-fridolin.de) mit der Durchführung einer korrekten Händedesinfektion vertraut. Der Weg durch den Innenhof in das Gebäude bleibt für Besucher*innen weiterhin gesperrt.  

  4. Ebenfalls muss bei Betreten der Einrichtung zum Zweck der Auskunftserteilung gegenüber dem Gesundheitsamt oder der Ortspolizeibehörde weiterhin eine Registrierung der Besucher*innen erfolgen. Hierfür verwenden wir weiterhin die >>Besuchercheckliste.

    Hinweis: Dies können wir von Montag bis Freitag zu den üblichen Zeiten problemlos sicherstellen. Aktuell suchen wir nach Lösungen, wie dies auch an den Wochenenden möglich ist, ohne dabei den Pflegebereich mit einer weiteren Aufgabe zu belasten. Wir werden Sie über unsere Lösungen informieren.

  5. Während des gesamten Aufenthaltes in unserer Einrichtung ist zum Schutz der Bewohner*innen eine nicht-medizinische Alltagsmaske zu tragen. Sollte dies aus medizinischen Gründen unzumutbar sein, bitten wir Sie, uns zu informieren. Wir werden dann gemeinsam mit Ihnen die weiteren Möglichkeiten prüfen. Unsere Bewohner*innen sind es mittlerweile gewohnt, ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wir empfehlen Ihnen daher dringend darauf zu achten, dass auch die/ der Bewohner*in während des Besuchs im Zimmer einen Mund-Nasen-Schutz trägt.

  6. Besucher*innen müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten.

  7. In Gemeinschaftsbereichen, wie beispielsweise die Aufenthaltsbereiche auf den Wohnbereichen oder im Erdgeschoss sind Besuche unzulässig. Die Besuche sollen entweder im Bewohnerzimmer oder im Innenhof stattfinden. Bitte achten Sie darauf, dass während des Besuchs im Bewohnerzimmer für eine ausreichende Belüftung durch ein geöffnetes Fenster gesorgt ist. Wie das Robert-Koch-Institut aktuell mitteilt, schweben Aerosole in geschlossenen Räumen länger in der Luft und verteilen sich stärker in diesen Bereichen.

B. Ausgangsregelungen

  1. Spaziergänge usw. sind ebenfalls wieder möglich. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass der vorhergehende Punkt 2 hier ebenfalls Gültigkeit besitzt. Der Besuch durch Personen, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren oder die die typischen Symptome einer Infektion mit Coronavirus, bspw. Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen aufweisen, ist nicht gestattet.

    Wir empfehlen Ihnen, ein freiwilliges kontaktloses Fieberscreening vor Ihrem Besuch durchzuführen und bei erhöhter Temperatur auf einen Besuch zu verzichten. Ein entsprechendes Gerät stellen wir Ihnen zur Verfügung.

 

Wir möchten nochmals deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir dafür eintreten, dass Gesundheitssystem sowie unser eigenes System aufgrund der Anzahl an Infektionen nicht zu überfordern.  Wir befinden uns ab 1. Juli mit Ihnen gemeinsam in einer Verantwortungsgemeinschaft, bei der wir alle durch vorsichtiges und umsichtiges Handeln unseren Teil zum Gelingen beitragen müssen. Wir werden unseren Teil durch eine weiterhin angepasste Dienstplanung, die lange Ansteckungs- und Quarantäneketten möglichst vermeiden sollen, oder das Einhalten der weiter erhöhten Hygienevorschriften leisten. Wir bitten Sie, Ihren Teil durch das Einhalten der Regeln zum Gelingen beizutragen.

Wir wissen inzwischen, dass sich das Virus durch sogenannte Superspreading-Events verbreitet. Das heißt, dass eine Person zeitgleich viele anderen Personen ansteckt. Und dies passiert insbesondere dort, wo sich Menschen in geschlossenen Räumen treffen. Wir werden das Infektionsgeschehen daher weiter beobachten und haben festgelegt, dass wir bei 25 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen/ 7 Tagen wieder mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen reagieren werden. Gleiches gilt, sobald ein Verdachtsfall oder ein positiver Covid-Fall in unserer Einrichtung auftritt.

Wir freuen uns darauf, Sie wieder in unserem Haus willkommen zu heißen!  


Herzliche Grüße

Patrick Ball
Geschäftsführer

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