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Neue Besuchsregelung ab dem 18. Mai

vom 15. Mai 2020

Informationen zum Coronavirus

 

Neue Besuchsregelung ab dem 18. Mai

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ab dem 18. Mai sollen in Baden-Württemberg wieder regelmäßige Besuche in den Einrichtungen ermöglicht werden.

Die Besuchsregelungen sind so zu gestalten, dass besonders vulnerable Menschen mit Grunderkrankungen und Pflegebedürftige geschützt sind, um schwerste Krankheitsverläufe im Falle einer Infektion zu verhindern.

Für uns ist es nun wichtig diese Möglichkeiten nachhaltig und gut durchdacht anzugehen und uns Schritt für Schritt den neuen Besuchsmöglichkeiten zu nähern.

Alle Regelungen des St. Seniorenzentrum St. Fridolin haben dementsprechend das Ziel, innerhalb der Grenzen dessen, was wir leisten können ohne die Betreuung und Pflege der alten Menschen und der Menschen mit Behinderungen zu vernachlässigen, kontaktfreie Besuche zu ermöglichen.

Da sich über die lange Zeit eine emotionale Spannung angestaut hat, erscheint es uns sinnvoll eine schrittweise Annährung anzugehen. Wir beginnen ab 18. Mai 2020 mit Besuchen die die Personen durch eine durchsichtige Abtrennung trennen, so dass man dem menschlichen Impuls sich zu berühren, nur bis dorthin nachkommen kann und diese Grenze durch die eigene Emotionalität oder die liebevolle Einladung des anderen nicht in Frage gestellt werden kann.

Gleichzeitig ergibt sich dadurch aber die Möglichkeit näher als 1,5m beieinander zu sitzen oder zu stehen und sich in einem vertraulichen Umfeld zu unterhalten.

Uns ist bewusst, dass dies nicht alle Vorstellungen von Besuchen befriedet. Wir arbeiten derzeit mit dem Gesundheitsamt an einem Konzept, dass Spaziergänge ohne Folgequarantäne von 14 Tagen und Besuche zu Hause ohne Folgequarantäne von 14 Tage ermöglicht. Das wird uns aber vermutlich erst ab Juni möglich sein und hängt natürlich unmittelbar mit den gesellschaftlichen und einrichtungsbezogenen Fallzahlen ab.

Bis hierher sind wir „Corona-frei“.

 In den folgenden 14 Tagen ab Montag, den 18. Mai werden die neuen Besuchsregelungen in den Einrichtungen des St. Josefshaus wie folgt umgesetzt: 

  1. Besuchswünsche müssen vorab telefonisch von Montag bis Mittwoch für die Folgewoche angemeldet werden. Dies können Sie unter folgenden Telefonnummern tun: 0 76 23 470 470 (Angehörigentelefon in Herten).

  2. Mit Ihnen wird eine Besuchszeit vereinbart. Eine Bestätigung der Besuchszeit erhalten Sie nochmals direkt von der Einrichtung. Sie bekommen erste Informationen und Unterweisungen zum Besuchsablauf. Damit wir möglichst viele Besuche ermöglichen können, sind die Besuche zeitlich begrenzt, die Besuchsbegleitungen sind angewiesen, Sie darauf aufmerksam zu machen. Während des Besuches wahren die Besuchsbegleiter den größtmöglichen Abstand, damit sie ein vertrauliches Gespräch führen können.

    Die Besuchszeiten sind von Montag bis Freitag wie folgt:

    -  09.30 Uhr bis 10.00 Uhr      
    -  10.15 Uhr bis 10.45 Uhr    
    -  11.00 Uhr bis 11.30 Uhr    
    -  14.00 Uhr bis 14.30 Uhr
    -  14.45 Uhr bis 15.15 Uhr
    -  15.30 Uhr bis 16.00 Uhr
    -  16.15 Uhr bis 16.45 Uhr

    An Wochenenden und Feiertagen ist zunächst kein Besuch möglich.

  3. Besucher werden beim Betreten der Einrichtung bzw. des Geländes registriert (Sie können uns unterstützen, indem Sie die >> Besuchercheckliste am Tag des Besuchs bereits vorab ausfüllen), um falls notwendig eine Kontaktnachverfolgung durchführen zu können. Nach 14 Tagen werden die Daten vernichtet. Bitte betreten Sie das Gelände nur mit entsprechender Registrierung.

  4. Ein Besuch wird entsprechend der Vorgaben auf zwei Personen beschränkt.

  5. Besucherinnen und Besucher müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu allen Personen in der Einrichtung einhalten.
    Der Besuch muss kontaktfrei und/ oder mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Personen durchgeführt werden. Wir bitten Sie daher allen Anweisungen der Besuchsbegleiter zu folgen.

  6. Besuche sind nur nach vorheriger Händedesinfektion möglich. Dazu stehen an den Treffpunkten Desinfektionsspender zur Verfügung.

  7. Zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner ist während des gesamten Aufenthalts in den Einrichtungen bzw. auf den Geländen eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder einevergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Nicht-medizinische Alltagsmasken, produziert in den Werkstätten des St. Josefshauses, können im Seniorenzentrum erworben werden.

 

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und bitte unterstützen Sie unserer Mitarbeitenden, damit möglichst viele Besuche möglich werden!

Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass weiterhin die bereits bestehenden Maßnahmen zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter gelten.

Wir hoffen bei erfolgreicher Durchführung der ersten Kontakte nach (viel zu) langer Zeit, auch andere Konzepte erproben zu können.

Wir danken Ihnen an dieser Stelle für die vielen freundlichen Worte, das gute Miteinander, das konstruktive Ringen um gute Lösungen und um eine gute Arbeitsqualität und das Wohl der Mitarbeiter.

Herzliche Grüße aus dem Seniorenzentrum

 

Patrick Ball

Einrichtungsleiter

 

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